Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ist uns bisher kein Fall bekannt, in dem sich die
Hoofgold Hufkur negativ auf ein Cushing-Pferd ausgewirkt hat.
Die Hoofgold Hufkur ist ein Ergänzungsfuttermittel zur Unterstützung der Hufqualität und
ersetzt weder eine tierärztliche Diagnose noch eine medizinische Behandlung.
Kohlenhydrat- und Stärkegehalt
Bei Pferden mit Cushing oder einer Insulinstoffwechselstörung sollte grundsätzlich auf eine
kontrollierte Aufnahme von Kohlenhydraten und Stärke geachtet werden.
Reduzierte Stärke
Der Stärkeanteil ist nach den uns vorliegenden Herstellerinformationen deutlich reduziert.
Weizenkleie
Die enthaltene Weizenkleie besteht überwiegend aus Nichtstärke-Kohlenhydraten wie Cellulose,
Hemicellulose und Lignin.
Ca. 1 % Melasse
Bei 100 g Hufkur pro Tag entspricht dies einer Aufnahme von etwa 1 g Melasse.
Diese Mengen werden vom Hersteller bei einem stabil eingestellten Cushing-Pferd grundsätzlich
nicht als kritisch eingeschätzt. Dennoch muss jedes Pferd individuell betrachtet werden.
Unsere Empfehlung
Da jedes Cushing-Pferd einen unterschiedlichen Krankheitsverlauf und Stoffwechselstatus aufweist,
empfehlen wir bei Unsicherheiten grundsätzlich, den behandelnden Tierarzt einzubeziehen.
Legen Sie Ihrem Tierarzt gerne die oben genannten Informationen zum Kohlenhydrat-, Stärke- und
Melassegehalt der Hoofgold Hufkur vor. Er kann anhand der individuellen Krankengeschichte und
der aktuellen Blutwerte beurteilen, ob die Fütterung im jeweiligen Einzelfall geeignet ist.
Fazit:
Nach unseren bisherigen Erfahrungen ist kein Fall bekannt, bei dem die Hoofgold Hufkur bei einem
Cushing-Pferd zu negativen Auswirkungen geführt hat. Als Ergänzungsfuttermittel kann sie zur
Unterstützung der Hufgesundheit eingesetzt werden. Bei bestehenden Vorerkrankungen oder
Unsicherheiten sollte die Fütterung jedoch immer mit dem behandelnden Tierarzt abgestimmt werden.